Thursday, November 03, 2005

 

Kommentar zu Kommentaren

Hallo ihr Lieben,

habe gerade versucht, eure Kommentare zu kommentieren, was mir offenbar nicht gelang. Vielleicht ist so etwas in Blogs nicht vorgesehen? Hier sind also meine Kommentare zu Ulrikes und Inas Sendungen:

Hi liebe Ulrike und liebe Ina,

komme erst jetzt dazu, auf eure Kommentare zu reagieren. Eine wesentliche Verbesserung der Technik in der Schule, wo ich erst war, waere es gewesen, wenn man das Geschriebene an der Tafel haette lesen koennen. Ich wollte fuer die Schule ein paar neue kaufen, aber es gibt keine zu kaufen; man muss die schreinern lassen. Es sind dann schwarz lackierte Bretter - was kein echter Fortschritt gewesen waere. Wie du siehst, improvisiere ich auch hier.

Jetzt bin ich in einer anderen Schule, die immerhin 2 Englischlehrer hat, die des Englischen maechtig sind. Ich kann z.B. jemanden bitten, den Schuelern zu sagen, dass sie auf meine Fragen antworten sollen, anstatt sie zu wiederholen.

Auch hier sind die Schueler allerliebst. Sie koennen gar nicht genug davon kriegen, bye bye zu rufen, mir ihr Geschriebenes zu zeigen, Haekchen hinter den korrekten Saetzen zu bekommen etc. Einige Moenche bestanden auf Sternchen hinter ihren Saetzen. Ich lasse sie etwas abschreiben, wenn sie aufhoeren sich zu konzentrieren; beim abschreiben sind sie ganz eifrig, weil es der uebliche Lehrstil ist. Das finden alle dann ganz toll. Wenn ich mich langweile, singe ich mit den Schuelern.

Ich gewoehne mich allerdings schwer daran, dass sie zum Abschied meine Fuesse beruehren. Erst dachte ich, sie suchen etwas auf dem Fussboden und wollte suchen helfen. Such much for meine Kompetenz in Interkultureller Kommunikation. Bin gespannt auf Frau Oktars Diplomarbeit.

Hi liebe Ina,

in der Klosterschule gab es keine Maedchen - undenkbar, Maedchen und Moenchlein in einem Klassenraum. Hier in meiner zweiten Schule sind Maedchen und Jungen zusammen. Die Maedchen sind durch die Bamk weg besser. Waehrend einige Jungen auch in der 9. Klasse noch nicht lateinische Buchstaben schreiben koennen, schreiben einige Maedels kleine Texte ueber ihre Familie, ohne viele Fehler zu machen.

Manche Schueler in der 2. und 3. Klasse haben keinen Stift und kein Papier zum Schreiben. Ihre Familien sind arm oder nur halb vorhanden. Manche arbeiten vielleicht im nahen Osten oder trinken, so dass die Kids bei den Grosseltern wohnen. Ich kaufe Stifte, Hefte und Spitzer fuer sie. Letzteres, nachdem ich sah, wie sie ihre Stifte mit Rasierklingen spitzten.

Alles Liebe von Uschi

P.S. Sagt Bescheid, falls ihr wisst, wie man Kommentare kommentiert, bzw. sie wieder findet, wenn man es getan hat.

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