Sunday, November 27, 2005
Das IT-Centre
Ihr Lieben,
heute will ich euch von etwas Positivem berichten. Teaching & Projects Abroad (meine Organisation) hat ganz in der Naehe ein sogenanntes IT-Centre eingerichtet. Es gibt 8 Computer mit den MS Standard-Programmen und Internetzugriff. TP&A beschaeftigt eine einheimische Lehrkraft, die von Volunteers unterstuetzt wird. Zur Zeit ist Max hier, ein Hollaender zwischen Abitur und Uni.
Vormittags koennen Erwachsene, meist um die 20, Kurse belegen. Nachmittags kommen Kids zwischen 10 und 16 Jahren. Die Kurse sind gut aufeinander aufgebaut, recht anspruchsvoll und kostenlos. Die Kinder, die das IT-Centre besuchen, haben sonst keinerlei Moeglichkeit, Computer zu benutzen. Letzte Woche beobachtete ich, wie 8 Kleinies (Gabys Wortschoepfung) in Excel eingefuehrt wurden. Zunaechst benutzten sie es als Zeichenprogramm, das nur farbige Rechtecke malen kann. Dann lernten sie aber auch Spalten auszufuellen und einfache Rechenfunktionen anzuwenden. Ich war ueberrascht. Die Schueler in SL lieben Mathematik. Science wird ganz gross geschrieben. Waere schoen, wenn sie ihr Wissen spaeter in irgendeiner Art Job anwenden koennten.
Axel, der schwedische Entwicklungshelfer, ist der Meinung, SL haette die Industrialisierung verschlafen und sollte das einfach sein lassen. Dem schliesse ich mich gerne an. Auch Informationstechnologie macht niemanden gluecklich. Ich finde trotzdem, dass die Kids durch das IT-Centre ein Stueck nuetzlichen Wissens mitbekommen.
Ich wuerde gerne eine gesonderte Schule nach dem Vorbild des IT-Centres unterstuetzen. Viele Kinder aus der Mittelschicht bekommen nachmittags Nachhilfeunterricht. `Private Tuition` bildet die Hauptverdienstmoeglichkeit der Lehrer. `Meine` Schule waere eine kostenlose nachmittaegliche Privatschule, die sich anderer didaktischer Methoden bedient als die lausigen staatlichen Schulen.
Herzliche Gruesse von Uschi
heute will ich euch von etwas Positivem berichten. Teaching & Projects Abroad (meine Organisation) hat ganz in der Naehe ein sogenanntes IT-Centre eingerichtet. Es gibt 8 Computer mit den MS Standard-Programmen und Internetzugriff. TP&A beschaeftigt eine einheimische Lehrkraft, die von Volunteers unterstuetzt wird. Zur Zeit ist Max hier, ein Hollaender zwischen Abitur und Uni.
Vormittags koennen Erwachsene, meist um die 20, Kurse belegen. Nachmittags kommen Kids zwischen 10 und 16 Jahren. Die Kurse sind gut aufeinander aufgebaut, recht anspruchsvoll und kostenlos. Die Kinder, die das IT-Centre besuchen, haben sonst keinerlei Moeglichkeit, Computer zu benutzen. Letzte Woche beobachtete ich, wie 8 Kleinies (Gabys Wortschoepfung) in Excel eingefuehrt wurden. Zunaechst benutzten sie es als Zeichenprogramm, das nur farbige Rechtecke malen kann. Dann lernten sie aber auch Spalten auszufuellen und einfache Rechenfunktionen anzuwenden. Ich war ueberrascht. Die Schueler in SL lieben Mathematik. Science wird ganz gross geschrieben. Waere schoen, wenn sie ihr Wissen spaeter in irgendeiner Art Job anwenden koennten.
Axel, der schwedische Entwicklungshelfer, ist der Meinung, SL haette die Industrialisierung verschlafen und sollte das einfach sein lassen. Dem schliesse ich mich gerne an. Auch Informationstechnologie macht niemanden gluecklich. Ich finde trotzdem, dass die Kids durch das IT-Centre ein Stueck nuetzlichen Wissens mitbekommen.
Ich wuerde gerne eine gesonderte Schule nach dem Vorbild des IT-Centres unterstuetzen. Viele Kinder aus der Mittelschicht bekommen nachmittags Nachhilfeunterricht. `Private Tuition` bildet die Hauptverdienstmoeglichkeit der Lehrer. `Meine` Schule waere eine kostenlose nachmittaegliche Privatschule, die sich anderer didaktischer Methoden bedient als die lausigen staatlichen Schulen.
Herzliche Gruesse von Uschi